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©Sächsische Staatskanzlei

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LVdM-Fühjahrstagung

Zwei Tage Torgau – ein Rückblick, der nachhallt.

Schloss Hartenfels, 16. und 17. April 2026. 
Vor 399 Jahren erklang hier mit Heinrich Schütz' „Daphne" das erste deutsche Singspiel. Diese Woche haben wir an diesem geschichtsträchtigen Ort die Sächsischen Musikschultage 2026 ausgerichtet – und ich nehme viel mit nach Hause.
Die Vertreterinnen und Vertreter aller 25 sächsischen Musikschulen waren zusammengekommen: für Berichte, Beschlüsse – und für echten Dialog. Genau den haben wir gesucht und gefunden. In einem moderierten Gespräch mit Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Kai Emanuel konnten wir gemeinsam mit unserer Mitgliedschaft offen über die Herausforderungen sprechen, vor denen Musikschulen heute stehen: steigende Kosten, Fachkräftemangel, die Frage einer fairen und verlässlichen Finanzierung. Dass Friedrich Koh-Dolge, Bundesvorsitzender des Verbands deutscher Musikschulen, mit dabei war, hat diesem Gespräch zusätzliches Gewicht gegeben. Das eröffnende Grußwort sprach unsere Eigenbetriebsleiterin Frau Eike Petzold und skizzierte den Mitgliedern den wirtschaftlich-rechtlichen Weg, den die Kreismusikschule in den letzten Jahren beschritten hat.

Was dabei immer wieder beeindruckt: die Bereitschaft aller Beteiligten, zuzuhören. Musik verbindet – das gilt auch in der Verbandspolitik.

Der zweite Tag gehörte einem wichtigen Thema: Wie schaffen wir Musikschulen als sichere Orte für Kinder und Jugendliche? 
In einem praxisnahen Workshop haben wir uns gemeinsam mit der Entwicklung von Schutzkonzepten auseinandergesetzt. Kein einfaches Thema – aber ein notwendiges.

Danke an alle, die diese zwei Tage möglich gemacht haben. An die Mitglieder, die Gäste, das Team und die Schülerinnen und Schüler, die musikalisch umrahmt haben. 
Die Arbeit geht weiter – mit Überzeugung und mit Freude an dem, was Musikschulen jeden Tag leisten. Heinrich Schütz wäre stolz gewesen...