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Kunst, Kultur und Zusammenarbeit für Kinder und Jugendliche im Landkreis

 

Der Landkreis Nordsachsen stärkt ästhetische Bildung durch eine vernetzte, zukunftsorientierte Jugendkunstschule

Bis 2026 soll in lebendiger Kooperation zwischen bestehenden Einrichtungen der ästhetischen Bildung entstehen, was den Boden für künftige Angebote der Jugendkunstschule im Bereich Medien, Kunst und Tanz bereitet. Die künstlerischen Akteure bzw. Dozierenden sind allesamt Profis auf ihrem Gebiet. 

Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre eine faire Teilhabe an Kunst und Kultur zu ermöglichen und ihre künstlerischen, kulturellen, sozialen und gesellschaftspolitischen Kompetenzen zu fördern.

Ziele, Zielgruppe und Handlungsrichtung

  • Ziele:
    Die bisherigen Bildungseinrichtungen im Landkreis bleiben vernetzt und atmen frischen Wind durch eine gemeinsame Bildungspartnerschaft. Der Landkreis wird zur Bühne für Kooperationen zwischen Jugendkunstschule, Musik, Tanz sowie weiteren Institutionen und Künstlerinnen/ Künstlern. Die Maßnahme soll auch der Berufsorientierung dienen und den ländlichen Raum kulturell stärken.
  • Zielgruppen:
    Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, mit Fokus auf Teilhabegerechtigkeit an Kunst und Kultur. Es geht um die Entwicklung künstlerischer, kultureller, sozialer und gesellschaftspolitischer Kompetenzen.
  • Handlungsrichtung:
    Verknüpfung verschiedener Kunstformen (Musik, bildende Kunst, Tanz, Medien, Digitales) und Nutzung der Erfahrungen aus Vorjahren, um das Roll-out-Konzept in Nordsachsen umzusetzen. Ergänzend sollen zusätzliche Sparten wie bildende Kunst und Medien das Angebot erweitern. Falls nötig, wird vorhandene Nachfrage neu bewertet (Beispiel Sounddesign → Fokus auf VR und 3D-Druck).
     

Qualität, Partizipation und Wirkung

  • Qualität:
    Die Zusammenarbeit stützt sich auf hochwertige Ausbildung der Dozierenden und die Reputation der beteiligten Partner. Ziel ist eine ergebnisoffene, dennoch von kompetenten Workshopleitern gelenkte Bildungsarbeit.
  • Partizipation:
    Zielgruppen sollen über Flyer, Website, Social Media und Plakate aktiv eingeladen werden. Teilnahme soll nicht nur erfolgen, sondern auch aktiv in die Gestaltung des Projekts einfließen.
  • Evaluation:
    Öffentliche Präsentationen an verschiedenen Plätzen des Landkreises ermöglichen direkten Bürgerdialog und Feedback, das in die fortgeschriebene Grundkonzeption einfließt.
  • Bedeutung:
    Die Initiative dient auch als künstlerisches Ventil in Krisenzeiten und trägt zur Prävention bei, indem sie soziale Kohäsion und kreative Ausdrucksformen stärkt.
     

Nachhaltigkeit und Inklusion

  • Langfristige Perspektive:
    Ausbau der Angebotspalette über Workshops hinaus zu regelmäßigen Kulturangeboten, die unterschiedlichste künstlerische Sparten verbinden (Musik, bildende Kunst, Tanz, Performance, Digitalisierung).
  • Struktur und Ressourcen: 
    Aufbau einer fundamentalen Konzeption „Jugendkunstschule Nordsachsen“ in einer separaten Arbeitsphase; klare Ressourcenplanung, um Strukturwandel positiv zu gestalten.
  • Vernetzung:
    Langfristig Zusammenarbeit mit Hochschulen, Musikräten und regional verankerten Künstlerinnen und Künstlern, um Kompetenzen zu bündeln und Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu erhöhen.
     

Vorläufiger Jahresplan

  • Oktoberferien:
    Graffiti 25 mit Stephan Ruderisch (Dipl. Künstler, Bildende Kunst)
     
  • November:
    - Ausstellung 25 in Kooperation mit dem Erinnerungsort Torgau
    - Kurs Filmkomposition 25 mit Carlo Heller (Bachelor of Arts, HfBK)
    - Rollout Instrumentenbaukurs 25 mit Dr. Veit-Heller (Grassi-Museum)


     
  • Winterferien:
    - Malen mit Pigmenten 26 mit Virginia Lorenzetti (Bachelor o. A., HfBK)
    - kollaborative Wandgestaltung 26 mit Robin Goldbach (Bachelor)
     
  • April / Mai:
    Medienkurs 26 mit Medienpädagogisches Zentrum zu KI, VR und 3D-Druck
     
  • Mai / Juni:
    - Rollout Instrumentenbaukurs 26 mit Dr. Veit-Heller (Grassi-Museum)
    - Tanzkurs 26 mit Annika Hofmann (Dipl. Tänzerin)

Die Jugendkunstschule Nordsachsen soll sich als lebendiger Kulturraum im ländlichen Raum etablieren – vernetzt, nachhaltig und offen für neue künstlerische Wege. Mit Beteiligung aus Bildung, Kunst und Verwaltung wird so eine starke Plattform geschaffen für Kinder und Jugendliche.

Unsere Partner

Beantragt beim Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. 
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.